Trauer
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Trauerbegleitung - Mit der Trauer nicht allein bleiben
Beratung und Begleitung bei Trauer
Akzeptieren und Loslassen
Wenn ein geliebter Mensch verstorben ist, herrscht erst einmal ein Ausnahmezustand. Wir vermissen ihn bis zur Schmerzgrenze. Gefühle von Verzweiflung, Fassungslosigkeit und/oder Ohnmacht, begleitet von Wut, Aggression oder auch Abgestumpftheit können uns erfassen. Trauer ist zunächst eine normale Reaktion auf den Verlust eines Menschen.
Sie ist keine krankhafte Störung, sondern hilft dem Betroffenen, diesen Verlust zu verarbeiten. Trauer ist sehr individuell und kann unterschiedlich lang dauern. Von unseren Großeltern wissen wir, dass es früher ein Trauerjahr gab. In diesem Jahr trug man zum Zeichen der Trauer dunkle Kleidung, eine schwarze Krawatte oder Armbinde und beging keine Feierlichkeiten.
Es war ein Jahr des bewussten Abschiednehmens von den fröhlichen Gewohnheiten des Lebens mit dem geliebten Partner. Dieser Brauch scheint inzwischen verloren gegangen zu sein. Es wird erwartet, dass man innerhalb kürzester Zeit wieder funktioniert. Gleichwohl scheint es so, dass die Menschen etwa ein Jahr brauchen, um sich an die Leerstelle in ihrem Leben zu gewöhnen.
Wenn die Trauer Sie nicht loslässt, hilft es, darüber zu reden und gemeinsam zu ergründen, warum sie Sie nicht loslässt. Trauer ist sehr wichtig, darf jedoch nicht zum Hauptbestandteil Ihres Lebens werden oder bleiben. Gelingt es nicht, die Trauer zum Abschluss zu bringen, kann sie zu einer jahrelangen Belastung werden. Gemeinsam halten wir den Schmerz aus.
Ich bin für Sie da, wenn Sie nicht mehr weiterwissen, einfach jemanden zum Reden oder Zuhören brauchen. Ich unterstütze Sie beim Sortieren Ihrer Gedanken und Gefühle. Wir finden einen Weg aus der Trauer.
Trauer ist keine Krankheit, sie kann jedoch krank machen
Wenn die Trauerreaktion sehr lange fortbesteht (mehr als ein Jahr) und in der Ausprägung von einer normalen Trauer deutlich abweicht, kann sich ein komplizierter Trauerverlauf entwickelt haben. Komplizierte Trauerverläufe können auftreten, wenn neben dem Verlust eines geliebten Menschen noch weitere psychische Themen vorhanden sind oder aufbrechen. So gibt es besondere Verlustsituationen, z. B. dem Suizid eines Angehörigen. Es können aber auch ängstliche oder depressive Persönlichkeitsstrukturen einen Trauerprozess erschweren.
So können neben den Gefühlen von Traurigkeit auch folgende Symptome hinzukommen:
- Körperliche Schmerzen (Rücken, Nacken, Magen, Kopf)
- Schlafstörungen
- Appetitlosigkeit
- Starke Einsamkeits- und Hilflosigkeitsgefühle
Mit einer solch komplizierten Trauer muss man umgehen, damit sie sich nicht verfestigt und zu einer pathologischen Störung entwickelt.
Nichts und niemand kann Ihnen den geliebten Menschen wieder zurückbringen. Es ist wichtig, dass Sie lernen, mit der neuen Lebenssituation umzugehen und den Verlust in der Realität zu akzeptieren. Ich eröffne Ihnen Wege zur Bewältigung der Trauer und des Verlustes.